25.05.2011
Zwei Anträge, eingebracht durch die Jusos Darmstadt, werden im Fokus des ordentlichen Unterbezirksparteitags der SPD Darmstadt am Samstag, den 28.05.11 stehen. Das Ziel der Jusos ist es hierbei, per Satzungsänderung mehr Partizipationsrechte zu schaffen.
Die Jusos fordern zum einen die vollständige Ersetzung des bisher gültigen Delegierten-Systems durch das Prinzip der Mitgliederversammlung.
„In Zukunft sollen alle Parteimitglieder in Darmstadt das Recht haben, auf Parteitagen die inhaltliche und personelle Strategie ihrer Partei mitzubestimmen. Dies bedeutet konkret Rede-und Stimmrecht für jedes am Parteitag anwesende Darmstädter SPD-Mitglied.“, erklärt Oliver Lott, stellvertretender Vorsitzender der Jusos Darmstadt.
Zum anderen soll der Sitz eines/r Kinder- und Jugendbeauftragte/n im Vorstand der SPD Darmstadt dauerhaft eingerichtet werden. Diese/r Beauftragte soll für die Vorstandsarbeit volles Stimmrecht erhalten, um über die Jusos, die nicht zuletzt aus Altersgründen Kindern und Jugendlichen am nächsten stehen, deren Wünsche und Anliegen zu vertreten.
Henning Makowsky, Vorstandsmitglied der Jusos Darmstadt hierzu: „Die Jusos möchten sich dauerhaft an der Partei-Arbeit beteiligen und einen spürbaren Dialog mit den jüngeren Generationen in Darmstadt einrichten.“
Zusätzlich fordern die Jusos inhaltlich, dass sich die Partei in den nächsten Monaten und Jahren ernsthaft in einen dauerhaften Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt begibt.
Jutta Prochaska, ebenfalls Stellvertreterin: „Die SPD kann nur dann bestehende und besonders neue Mitglieder für ein politisches Engagement nachhaltig motivieren, wenn die Menschen auf Augenhöhe angesprochen werden. Es muss ihnen die Möglichkeit gegeben werden, ihre persönlichen Sorgen und Ängste zu äußern und anschließend gemeinsam zu lösen.“