23.11.2011
Die Jusos Darmstadt fordern die Grünen und die CDU auf, die Pläne für einen etwaigen Bau einer Nordostumgehung endgültig ad acta zu legen und vernünftige Alternativen für den Ausbau der Fahrradwege und des öffentlichen Nahverkehrs zu präsentieren.
Der Juso Vorstand entschied schon vor 1 ½ Jahren gegen das Errichten einer Nordosttangente: „Diese Sichtweise hat sich bis heute nicht verändert- sie hat sich sogar noch verstärkt, merkt der stellvertretende Vorsitzende Oliver Lott an.
Plausibelster Grund, sich gegen die Umgehung auszusprechen bleiben die hohen Kosten, die zum größten Teil der Stadt Darmstadt zur Last fallen würden. Die Jusos Darmstadt können nicht nachvollziehen, warum die Stadt Darmstadt nahezu die komplette Finanzierung stellen sollte, wenn jene Stadt dann „umgangen“ wird. „Dass dieses Projekt nicht realisierbar ist, müsste jedem spätestens nach Ausstieg des Bundes klar sein“, so die stellvertretende Vorsitzende Jutta Prochaska.
Das Hauptargument für einen Nicht- Bau bleibt für die Jusos der Willen der Bürgerinnen und Bürger. Auch wenn viele das damalige Quorum etwas anders auffassen mögen, hat die Bürgerbefragung gezeigt, dass Darmstadt die Umgehung nicht möchte.
„Wir erwarten nach diesem Nein vor allem durch die Grüne Regierung, dass nun endlich ein passendes Konzept zum besseren Ausbau der Radwege und des öffentlichen Nahverkehrs vorgelegt wird“, fordert Vorstandsmitglied Jasmina Herrmann.